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BGH: Keine Fernabsatzbelehrung bei Zinsprolongation erforderlich

Tilman Hölldampf
Rechtsanwalt

Bankrecht
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BGH: Keine Fernabsatzbelehrung bei Zinsprolongation erforderlich

Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 15.01.2019 – XI ZR 202/18 – zu der Frage Stellung genommen, ob bei einem in Form der unechten Abschnittsfinanzierung gewährten Darlehen im Falle einer unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln zustande gekommenen Zinsprolongation dem Verbraucher ein Widerrufsrecht nach Fernabsatzrecht zusteht. Dies hat der Bundesgerichtshof mit überzeugenden Argumenten verneint.

Ein Verbraucherdarlehensnehmer kann somit eine mit der Bank geschlossene Zinsprolongation nicht mit dem Argument widerrufen, die Bank habe ihm keine Widerrufsbelehrung nach Fernabsatzrecht erteilt.

2019.02.04-Keine-Fernabsatzbelehrung-1.pdf (20 Downloads)
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