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Bundesgerichtshof äußert sich erneut zur Frage der Konnexität von Swap- und Darlehensvertrag

Max Kirschhöfer
Rechtsanwalt

Bankrecht
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Bundesgerichtshof äußert sich erneut zur Frage der Konnexität von Swap- und Darlehensvertrag

In seinem Beschluss vom 12. März 2019, Az. XI ZR 38/17, hat der Bundesgerichtshof erfreulicherweise festgestellt, dass ein Swap- und ein zeitlich später abgeschlossener Darlehensvertrag auch dann konnex zueinander sind, wenn bei Abschluss des Swapvertrages die Darlehenskonditionen bereits „konkret in Aussicht“ genommen wurden und im Übrigen Konnexität gegeben ist.

Sind bei ein und derselben Bank abgeschlossene Swap- und Darlehensverträge zueinander konnex, hat im Falle einer dem Abschluss des Swapvertrages vorangehenden Anlageberatung die Bank nicht über den sog. „anfänglichen negativen Marktwert“ des Swaps aufzuklären.

2019.05.15-Swap.pdf (20 Downloads)
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