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Neue Hitzewelle – neue Regelung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

Katrin Etteldorf
Rechtsanwältin

Arbeitsrecht
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Neue Hitzewelle – neue Regelung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge

Am 18.07.2019 trat die sog. Zweite Verordnung zur Änderung der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge in Kraft.

Neben einigen – klarstellenden – Ergänzungen betrifft sie v.a. Arbeitsplätze mit intensiver Belastung durch natürliche UV-Strahlung von regelmäßig einer Stunde oder mehr je Tag. Mit anderen Worten: Tätigkeiten im Freien unter der Sonne.

Arbeitgeber u.a. auf dem Bau, im Bereich Garten- und Landschaftsbau oder in der Müllentsorgung sind gefordert. Sie haben nun ausdrücklich Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen, durch die die Belastung durch natürliche UV-Strahlung möglichst gering gehalten wird.
Diese Maßnahmen können technischer Natur und organisatorischer Art sein und individuelle Schutzkomponenten beinhalten, wie etwa eine Abschattung, die Lage der Arbeitszeit außerhalb der Mittagszeit und Schutzkleidung.

Zugleich ist die Gefährdung durch UV-Strahlung – spätestens jetzt – in die Gefährdungsbeurteilung aufzunehmen, das Risiko zu bewerten und Ziele und Maßnahmen zu definieren sowie deren Umsetzung und Wirksamkeit nachzuhalten.

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